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Die Geschichte des Tablao Flamenco Cordobes Barcelona

Tablao Flamenco Cordobes Barcelona ist der historische Tablao schlechthin in Barcelona. Er wurde 1970 unter der Leitung einer Künstlerfamilie gegründet und hat von Anfang an sämtliche Legenden des Flamenco nach Barcelona gebracht und sich einen Ruf als Bezugsgröße in der Welt des Flamenco aufgebaut, ist seinem Bekenntnis zur Authentizität und seinem historischen Erbe als Flamenco-Tablao dabei aber stets treu geblieben.

Was ist ein Tablao?

Die Geschichte des Tablao Flamenco Cordobes Barcelona ist die Geschichte der Familie Adama. Der Tablao wurde von dem Ehepaar Luis Adame und Irene Alba gegründet, die das goldene Zeitalter des Flamenco als Künstler auf den besten Bühnen der damaligen Zeit selbst miterlebt haben und diese Erfahrung und das kulturelle und berufliche Erbe nach ihrem Rückzug von der Bühne und ihrer Etablierung in der Welt des Flamenco in Barcelona an ihr Unternehmen weitergegeben haben.

Die soziopolitischen Gegebenheiten im Barcelona der 70er Jahre waren nicht gerade ideal für eine kulturelle Einrichtung wie das Tablao Flamenco, insbesondere aufgrund des Todes des Diktators Franco. Um ihr Überleben zu sichern, setzte die Familie auf den einzigen erfolgversprechenden Markt: das Volk der Sinti und Roma in Katalonien, Südfrankreich und Zentral-Spanien.

1974 bis 1980 – Künstlerischer Rückzuck von Irene und Luis. Als Unternehmer legten Sie den Grundstein für zahlreiche Engagements, die die überwältigende Mehrheit der heute als Flamenco-Legenden geltenden Künstler ins Tablao Flamenco Cordobes Barcelona gebracht haben: Camarón de la Isla, Farruco, Chocolate, Güito, Pansequito, Manolete, La Tati, Juan Villar, Turronero, Tomatito, Lole und Manuel oder Bambino, um nur einige zu nennen. Der Höhepunkt waren wohl die wiederholten Auftritte der heute verehrten Manuela Carrasco in der Blüte ihrer Jugend. Tablao Flamenco Cordobes entwickelte sich in den Jahren des demokratischen Übergangs in einen der wichtigsten Treffpunkte für Aficionados in Spanien.

1980 bis 1990 – Mila de Vargas etabliert sich als feste Größe auf der Bühne des Tablao Flamenco Cordobes Barcelona. 1982 gewann sie zwei erste Preise als beste spanische Tänzerin in Córdoba. Mit Mila de Vargas als Hauptfigur in seinen Shows etablierte sich Tablao Flamenco Cordobes Barcelona als eine Art Universität des Flamenco, gründete eine Schule und förderte junge, vielversprechende Flamenco-Talente aus Barcelona und dem Rest Spaniens, die später zu einigen der international anerkanntesten Flamenco-Tänzer wurden, wie unter anderem Eva la Yerbabuena, Belén Maya, Israel Galván, La Susi, Miguel Poveda oder Montse Cortés.

DIE OLYMPISCHEN SPIELE IN BARCELONA

1992 begann mit dem offiziell als Spiele der XXV. Olympiade bezeichneten Großereignis die schrittweise Verwandlung Barcelonas in die Stadt, die sie heute ist: eine der Welthauptstädte des Tourismus. Tablao Flamenco Cordobes Barcelona ist zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahren eines der angesehensten Tablaos Spaniens und der Welt. Dank des intenationalen Freizeit- und Geschäftstourismus hat sich der Tablao zu einem obligatorischen Stop für Künslter und alle anderen gemacht.

DIE MEZQUITAS DE PLATA

Bei der Feier zum 25. Geburtstag des Tablao 1995 nahm der damalige Präsident der Generalitat von Katalonien die zweite vom Tablao Flamenco Cordobes Barcelona verliehene Mezquita de Plata (silberne Moschee) entgegen.

Zusammen mit der Preisverleihung fand ein nationaler Tanz- und Gitarrenwettbewerb statt, der im Halbfinale und Finale seinen Höhepunkt erreichte. Die gesamte Magie des Tanzes kam während dieser Woche auf dem Tablao zum Ausdruck. Die Jury setzte sich aus zahlreichen Flamenco-Legenden wie Manuela Carrasco, Rafael El Negro, Serranito, Pepa Montes, Ricardo Miño oder Rafael Morales sowie weiteren eingeladenen Flamencologen zusammen. Es nahmen des weiteren verschiedenste Persönlichkeiten von der Größe einer Pilar López, Matilde Coral oder eines Farruco teil.

Im Jahr 2000 dann wurde zum Anlass des 30. Jubiläums die dritte Mezquita de Plata an zwei wichtige kulturelle Insitutionen verliehen: die Federación de Entidades Culturales Andaluzas de Cataluña (Verband andalusischer Kultureinrichtungen in Katalonien) und Turisme de Barcelona. Dies brachte der kulturellen Bedeutung des Flamenco für Barcelona und Katalonien, vertreten durch Tablao Flamenco Cordobes Barcelona, offiziell zum Ausdruck. Gleichzeitig mit der Verleihung fand der Beginn des Festival Flamenco de Otoño de Barcelona mit großen Namen des Flamenco wie Eva “La Yerbabuena”, Israel Galván, La Susi, Rafael de Carmen, Domingo Ortega, Enrique “El Extremeño” und vielen weiteren statt.

Im Jahr 2010 fanden die Feiern zum 40. Geburtstag des Tablao Flamenco Cordobes Barcelona statt. Zu diesem Anlass wurde eine Reihe neuer großer Engagements präsentiert: "La fusión del talento". Koordiniert von Belén Maya vereinte die Produktion die gesamte Flamenco-Elite in einer Künstlergruppe.

Ebenfalls 2010 wurde die Fundación Tablao Cordobes ins Leben gerufen, um dem Flamenco und dem Beruf das zurückzugeben, was diese Kunst dem Unternehmen und der Familie, die es leitet, gegeben hat. Ziel ist es, die Grundlagen des Flamenco aufzuwerten, seine Werte zu erklären und verbreiten und seinen Fortbestand als feste Größe im kulturellen Spektrum zu sichern.

2015, im Jahr seines 45. Jubiläums, kündigte Tablao Flamenco Cordobes einige große Projekte an. Nach dem riesigen Erfolg, den es seit zwei Jahren mit der Show "Con Carmen Amaya en la Memoria" gefeiert hatte, die im Carmen-Amaya-Jahr zu Ehren der genialen Tänzerin entwickelt und auf internationalen Bühnen aufgeführt wurde, übertraf sich Tablao Flamenco Cordobes 2015 selbst erneut, indem es weitere Künstler verpflichtete, die sonst nirgendwo zu finden waren. José Valencia, Juana Amaya, José Maya, Jesús Carmona, Karime Amaya, Juan de Juan und, womit der Kreis geschlossen wurde, der die gesamte Familie Farruco auf diese Bühne gebracht hat, angefangen mit seinem Großvater Farruquito, der als größter Flamenco-Tänzer des Jahrhunderts gilt.


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